Am Wochenende vom 4. auf den 5. Juli 2026 stellte sich die Jugendfeuerwehr Asperg einer besonderen Herausforderung: Im Rahmen eines 24-Stunden-Projekts erlebten die Jugendlichen hautnah, wie der Alltag auf einer Feuerwache einer Berufsfeuerwehr aussieht.
Leben auf der Wache
Neben spannenden Übungseinsätzen stand vor allem das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt: gemeinsames Kochen und Essen – inklusive Einkauf der Lebensmittel –, das Zusammenleben auf engem Raum und der Teamgeist, der eine Feuerwache prägt. So bekamen die Jugendlichen einen realistischen Eindruck davon, was es bedeutet, eine 24-Stunden-Schicht im Einsatzdienst zu bestreiten.
13 Einsätze in 24 Stunden
Insgesamt mussten die jungen Einsatzkräfte zu 13 Übungseinsätzen ausrücken – rund um die Uhr, bei Tag und in der Nacht. Darunter waren unter anderem:
- Brandmeldealarm in der Goetheschule
- Ölspur
- Tierrettung auf dem Kleinaspergle
- Palettenbrand
- Mülleimerbrand
- Gefahrgutunfall
- Personenrettung – Tragehilfe aus unwegsamem Gelände am Trimm-Dich-Pfad im Osterholz
- Ertrinkungsunfall im städtischen Freibad
- Personensuche in den frühen Morgenstunden
Für die Einsätze standen der Jugendfeuerwehr ein MTW als Führungsfahrzeug, zwei HLF 20, die DLK sowie ein KEF zur Verfügung – so konnten realistische Einsatzszenarien mit dem passenden Fahrzeugkonzept nachgestellt werden.
Vielfältige Herausforderungen
Die simulierten Einsätze deckten ein breites Spektrum ab: von technischer Hilfeleistung über Brandbekämpfung bis hin zu Rettungseinsätzen im Gelände und im Wasser. Auch nächtliche Alarmierungen fehlten nicht – schließlich gehört das Aufstehen mitten in der Nacht zum echten Wachalltag einfach dazu.
Danke an alle Beteiligten
Ein großes Dankeschön geht an das Team, das die Übungseinsätze mit viel Aufwand und Kreativität vorbereitet hat, sowie an die Maschinisten, die das Projekt tatkräftig unterstützt haben. Ohne dieses Engagement wäre ein so realistisches und lehrreiches 24-Stunden-Erlebnis nicht möglich gewesen.
Die Jugendfeuerwehr Asperg bedankt sich bei allen Beteiligten für ihren Einsatz und freut sich über den gelungenen Einblick in das Leben einer Berufsfeuerwache!
