Nach der Theorie folgte die Praxis in Form eines ersten Durchgangs durch die Brandübungsanlage bei dem die Wärmeentwicklung, das Ausgasen von Feststoffen, die Bedeutung der verschiedenen Rauchschichten und die des Wasserdampfes, bei der Brandbekämpfung, im Vordergrund standen. Nach dem ersten Durchgang wurde das truppweise Vorgehen beim Strahlrohrtraining geübt und die verschiedenen Varianten durch die Ausbilder vorgestellt.
Nach der Mittagspause gab es einen zweiten Durchgang im Container mit dem Ziel, Rauchgasdurchzündungen und deren Bedingungen beim Brandeinsatz hautnah zu erleben.
Im dritten Durchgang bekam nun jeder Teilnehmer die Möglichkeit, die Rauchgasdurchzündungen selber zu blocken und ebenfalls zu sehen, was auch passieren kann, wenn man sie falsch blockt.
Nach einer kurzen Besprechung wurde beim vierten Durchgang im Brandcontainer das zuvor gezeigte truppweise Vorgehen unter Realbedingungen geübt und anschließend noch eine Möglichkeit zum Belüften von verrauchten Räumen aufgezeigt und ebenfalls geübt (hydraulische Ventilation).
Zum Abschluss des ganztägigen Seminares gab es noch eine ausführlichere Nachbesprechung über das gesamte Seminar und die Ausgabe der Teilnahmebestätigungen.
